Pollenallergie bei meinem Kind: 3 Schritte, die bei uns wirklich einen Unterschied gemacht haben

von Sabrina Neubauer-Reichel | Juli 1, 2026 | Ätherische Öle anwenden, Mama & Kind

Pollenallergie Kind: 3 Schritte, die bei uns wirklich einen Unterschied gemacht haben

Dieser Beitrag beschreibt unsere ganz persönlichen Erfahrungen mit der Pollen- und Tierhaarallergie unserer Tochter. Er ersetzt keine medizinische Beratung und ist keine Heil- oder Therapieempfehlung. Jedes Kind ist anders und reagiert unterschiedlich.

 

Es gibt Themen, da fühlt man sich als Mama einfach irgendwann hilflos.

So ging es mir mit der Pollenallergie unserer Tochter.

Sie ist heute acht Jahre alt und hatte jedes Frühjahr und jeden Sommer richtig zu kämpfen. Pollen, Tierhaare, Staub — all das hat sie stark belastet. Dazu kam allergisches Asthma.

Die Augen waren rot und haben gejuckt. Morgens ist sie oft mit heftigen Niesanfällen aufgewacht. Wenn wir zu den Pferden gefahren sind, wurde es meistens noch schlimmer.

Am schwersten waren für mich aber die Nächte.

Über lange Zeit musste sie jeden Abend eine Allergietablette nehmen. Ohne diese Tablette standen wir oft vier-, fünf- oder sogar sechsmal auf, weil sie inhalieren musste. Das war unser Alltag. Und irgendwann habe ich angefangen zu überlegen, wie wir ihren Körper zusätzlich unterstützen können.

Schritt 1: Die Ernährung als erstes Fundament

Wir haben ihre Ernährung Schritt für Schritt verändert. Mehr entzündungsarme Lebensmittel, mehr Gemüse, mehr Ballaststoffe und insgesamt deutlich darmfreundlicher. Dazu kamen Prä- und Probiotika, Greens sowie Vitamine und Mineralstoffe.

Allein dadurch hat sich schon einiges verändert. Vor allem ihre Haut wurde deutlich besser.

Bei der Allergie selbst fehlte uns aber noch etwas. Ein letzter Schritt, der das Ganze abrundet.

Schritt 2: Ätherische Öle bewusst einbauen

Dann haben wir angefangen, ätherische Öle ganz gezielt in unseren Alltag zu integrieren.

Einmal täglich bekam sie Lemon, Peppermintund Lavendel

              ätherisches Öl, doterra Lavender, Lavendel

in einer Veggie-Kapsel. Diese drei Öle werden häufig in Kombination eingesetzt, wenn der Körper saisonal belastet ist, weil sie auf unterschiedliche Weise unterstützen können.

Zusätzlich haben wir ihr einen Roller gemischt, den sie auf Brust und Rücken aufgetragen oder einfach zwischendurch eingeatmet hat. Für ihre Augen hatten wir noch einen zweiten Roller mit Römischer Kamille, den wir vorsichtig außen um die Augen aufgetragen haben, wenn sie gereizt waren.

Das war kein Wunder über Nacht.

Es hat mehrere Wochen gedauert, bis wir erste Veränderungen bemerkt haben. Aber dann ist es kontinuierlich besser geworden.

Schritt 3: Dranbleiben, auch wenn es langsam geht

Irgendwann ist uns aufgefallen, dass wir die Allergietablette gar nicht mehr genommen haben.

Nicht weil wir sie bewusst abgesetzt haben. Sondern weil sie einfach nicht mehr gebraucht wurde.

Heute geht sie reiten, ohne ständig niesen zu müssen oder juckende Augen zu bekommen. Sie schläft fast jede Nacht komplett durch. Vielleicht gibt es im Monat noch ein oder zwei Nächte, in denen sie einmal inhalieren möchte.

Wenn ich daran denke, wie unser Alltag noch vor einem Jahr ausgesehen hat, ist das für mich unglaublich schön zu sehen.

Was ich glaube, was bei uns den Unterschied gemacht hat

Ich glaube nicht, dass es das eine Produkt oder die eine Maßnahme war.

Wir haben ihren Körper an mehreren Stellen gleichzeitig unterstützt. Über die Ernährung. Über den Darm. Mit Vitaminen und Mineralstoffen. Und mit ätherischen Ölen, die heute ganz selbstverständlich zu unserem Alltag gehören.

Das Prinzip dahinter kennen wir auch aus dem Bereich Nervensystem und ganzheitliche Begleitung: Wenn der Körper auf mehreren Ebenen gleichzeitig Unterstützung bekommt, kann er oft leichter in seine eigene Regulation zurückfinden. Wie das auf körperlicher Ebene funktioniert, beschreiben wir ausführlicher hier: Ätherische Öle und innere Sicherheit

Warum ich das teile

Nicht um zu sagen: Macht es genauso wie wir.

Sondern weil ich damals selbst froh gewesen wäre, solche Erfahrungsberichte zu lesen. Wenn du gerade an einem ähnlichen Punkt stehst und überlegst, wie du den Körper deines Kindes auf natürliche Weise begleiten kannst, dann ist vielleicht irgendetwas davon für euch relevant.

Was genau für euch sinnvoll ist, kann ich von außen nicht beurteilen. Jedes Kind ist anders. Aber vielleicht ist dieser Beitrag ein Impuls, der euch weiterhilft.

Wenn du wissen möchtest, wie wir genau vorgegangen sind, welche Produkte wir verwendet haben, wie wir sie angewendet haben und worauf wir bei der Ernährung geachtet haben, schreib uns gerne. Wir teilen unsere Erfahrungen sehr gerne und schauen gemeinsam, welche Möglichkeiten für euch sinnvoll sein könnten.

Und wenn du dich mit anderen Mamas und Frauen austauschen möchtest, die ähnliche Wege gehen, komm gerne in unsere WhatsApp Community.

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Dieser Beitrag beschreibt ausschließlich unsere persönlichen Erfahrungen und stellt keine medizinische Empfehlung dar. Bitte besprich Veränderungen immer mit einer Fachperson, der du vertraust.

Häufige Fragen

Kann ich meinem Kind ätherische Öle geben?

Ätherische Öle können für Kinder geeignet sein, aber Dosierung, Anwendungsart und Produktauswahl müssen angepasst werden. Bei uns waren es spezifische Öle in Veggie-Kapseln sowie Roller, die auf Brust, Rücken und außen um die Augen aufgetragen wurden. Für eine individuelle Einschätzung empfehlen wir immer, das mit einer Fachperson zu besprechen, die sich in diesem Bereich auskennt.

Welche Öle habt ihr konkret verwendet?

Für die tägliche Kapsel: Lemon, Peppermint und Lavendel. Für den Roller auf Brust und Rücken: eine selbst gemischte Kombination. Für die Augen: Römische Kamille außen um die Augenpartie aufgetragen, nie ins Auge. Wenn du die genauen Mengen und Anwendungen wissen möchtest, schreib uns einfach an.

Wie lange hat es gedauert, bis ihr Veränderungen gemerkt habt?

Mehrere Wochen. Es war kein schneller Effekt, sondern ein langsamer Prozess. Rückblickend würde ich sagen: Man muss bereit sein, etwas Zeit zu geben, bevor man beurteilt, ob etwas wirkt oder nicht.

Haben die ätherischen Öle alleine geholfen?

Nein, und das ist mir wichtig zu sagen. Wir haben gleichzeitig die Ernährung umgestellt, Prä- und Probiotika eingeführt und Vitamine und Mineralstoffe ergänzt. Ich glaube, dass das Zusammenspiel den Unterschied gemacht hat, nicht eine einzelne Maßnahme.

Ersetzt das die medizinische Begleitung?

Nein. Wir waren weiterhin in ärztlicher Begleitung. Ätherische Öle und Ernährungsanpassungen waren für uns eine ergänzende Unterstützung, kein Ersatz.

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Sabrina

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